"Die Puzzle-Teile sind da – sie müssen aber noch zu einem Bild zusammengefügt werden.“

Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin des Deutschen Klima-Konsortiums

Interview mit Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin des Deutschen Klima-Konsortiums

Wissenschaft trifft Politik – seit über zwanzig Jahren ist der Klimawandel ein Thema internationaler Konferenzen. Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik? Wird Wissenschaft unglaubwürdig, wenn sie zu politischen Fragen Stellung bezieht? Welche Perspektiven für eine karbonfreie Welt kann die Forschung heute aufzeigen? Fragen an Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin des Deutschen Klima-Konsortiums.



Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK)

2009 haben sich führende Einrichtungen der Klimaforschung in Deutschland zusammengeschlossen, um mit einer gemeinsamen Stimme in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik aufzutreten.

Das DKK veröffentlicht Stellungnahmen zu Themen der Klima- und Klimafolgenforschung wie auch der Klimaökonomie und der Klimapolitik. Es begleitet politische Ereignisse wie die internationalen Klimaverhandlungen und beteiligt sich an Bildungsprojekten wie dem MOOC (Massive Open Online Course), einem Online-Kurs zu Grundlagen des Klimawandels (www.iversity.org). Vorstandsvorsitzender des DKK ist der Meteorologe Prof. Dr. Mojib Latif, der am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel forscht.

Die Geschäftsstelle des DKK leitet seit 2012 Marie-Luise Beck. Sie war zuvor in verschiedenen Funktionen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik tätig, u.a. als Referentin und Büroleiterin für Bundestagsabgeordnete.

Die Klimaforschung steht seit Jahren im Zentrum politischer Auseinandersetzungen. Wie würden Sie das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit beschreiben?
Auf der einen Seite ist die Klimaforschung natürlich getrieben von dem naturwissenschaftlichen Interesse, das Klimasystem besser zu verstehen. Wenn andererseits danach gefragt wird, wie wir das Klima schützen können und wie wir mit den Folgen des Klimawandels leben können, dann reagieren wir auch auf gesellschaftliche Bedürfnisse und können unsere Expertise in diesen Bereichen zur Verfügung stellen. Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt. Wenn wir Lösungen brauchen, können wir in vielen Fällen nicht mehr nur etwas ausprobieren oder abwarten, bis sich etwas entwickelt, sondern wir brauchen Wissenschaft, die das Problem beschreibt und Lösungsoptionen, die auf wissenschaftlicher Basis entwickelt werden. Da ist der menschgemachte Klimawandel ein wichtiger Bereich, aber es gibt noch viele andere.

Ändert dieses Wechselspiel zwischen Gesellschaft und Wissenschaft auch die Haltung und das eigene Selbstverständnis von Wissenschaftlern/innen?
Ich glaube, ja. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ja immer zugleich auch Bürgerinnen und Bürger oder besorgte Eltern. Wenn man herausfindet, dass der Klimawandel Dimensionen annimmt, die künftige Lebensbedingungen stark einschränken, dann ist das für eine Physikerin oder einen Physiker erst mal ein Faktum. Aber es wäre ja naiv anzunehmen, dass so etwas nicht auch die eigene Haltung beeinflusst. Die persönliche Betroffenheit muss zwar in bestimmten Situationen herausgehalten werden, aber sie ist natürlich da.

Der zweite Punkt ist der, dass Ergebnisse aus der Klimaforschung kaum neutral sein können, sondern direkt Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und daher besonders kritisch bewertet werden. Die Entdeckung von Gravitationswellen im Weltall zum Beispiel, haben keine unmittelbare Auswirkungen aber wenn im IPCC-Bericht steht, dass der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden muss, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen – dann ist das ein Problem für diejenigen, die an der Nutzung fossiler Energien gut verdienen und es ist eine harte Ansage an uns alle: unsere Art zu leben, zu wirtschaften und zu konsumieren, steht infrage. Es kann sein, dass Wissenschaftler unter dem Eindruck öffentlicher Angriffe gelegentlich zur Selbstzensur neigen. Mir haben schon Wissenschaftler berichtet, dass ihnen Unterstellungen manchmal tagelang nachgehen. Ob manche Wissenschaftler dadurch defensiver werden, lässt sich ganz schlecht sagen. Für solche Prozesse gibt es keinen Lackmustest, der mir durch eine Farbe signalisieren würde: Aha, hier wurde Selbstzensur betrieben. Das sind ganz feine Veränderungen, die den Wissenschaftlern vielleicht selbst nicht im vollen Umfang klar sind.

Viele Jahre drehte sich eine zentrale Auseinandersetzung um die Frage, ob es überhaupt einen von Menschen verursachten Klimawandel gibt. Steht die Auseinandersetzung mit „Klimaskeptikern“ noch im Zentrum oder verlaufen die Konfliktlinien inzwischen woanders?
Das Klimaabkommen von Paris 2015 zeigt, dass inzwischen der menschgemachte Klimawandel als Tatsache anerkannt wird. 195 Staaten und die EU haben einen Vertrag unterzeichnet, der Maßnahmen gegen die Klimaveränderung beinhaltet – und das macht nur Sinn, wenn man auch akzeptiert hat, dass es einen solchen Klimawandel gibt. Klimaskeptiker sind eine Minderheit, die allerdings oft gut organisiert ist, Geld und Einfluss hat und sehr viel Krach schlagen kann.

Beobachter haben mit Blick auf die Klimakonferenz von Paris gesagt, dass es der Wissenschaft hier gelungen ist, die gläserne Decke der Politikberatung zu durchstoßen. Es war die beharrliche Arbeit der internationalen Klimaforschung, in ihren IPCC-Sachstandsberichten immer wieder herauszustellen, wo der Konsens in der Klimaforschung liegt, an welchen Stellen das Wissen hinreichend sicher ist - absolute Sicherheit kann es in der Wissenschaft nie geben – und wo noch Unsicherheiten sind. Der IPCC war der Kompass in den jahrelangen Verhandlungen.
Neben der Anerkennung des Klimawandels ist der zentrale Punkt des Vertrages: Was muss jetzt gemacht werden und wer macht was? Das ist noch nicht geklärt. Aber im Gegensatz zu früheren Klimakonferenzen gibt es jetzt die weltweite Einsicht: Ja, es muss schnell gehandelt werden – und alle müssen dazu beitragen.

Von außen betrachtet hat man den Eindruck, dass das Klimaabkommen von Paris sehr ehrgeizige Ziele benennt, dass aber die konkreten Schritte dahin noch weniger deutlich zu erkennen sind, als das bei früheren Konferenzen der Fall war.
Es ist eine Frage der Betrachtungsweise, ob ich sage, das Glas ist halb voll oder es ist halb leer.
Für die Sichtweise, dass es halb leer ist, spricht, dass die Situation seit über zwanzig Jahren klar beschrieben ist und in diesem Zeitraum – also seit Beginn der 1990er Jahre – die CO2-Emissionen weltweit um 60 Prozent gestiegen sind. Das ist die Zahl, die einen skeptisch stimmen muss.

Für die andere Sichtweise – dass das Glas halb voll ist – gibt es aber auch Gründe: Seit der Auflösung der beiden großen politischen Machtblöcke ist es zum ersten Mal gelungen, in Paris einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag abzuschließen, an dem sich wirklich alle Staaten aktiv beteiligen. Das ist in der multipolaren Welt, in der wir heute leben, ein Riesenerfolg. Wir haben ja keine Weltpolizei, die irgendeinem Land etwas befehlen kann – Verbindlichkeit lässt sich nur über Anreizsysteme oder Vernunft und Einsicht erzielen. Das ist in Paris gelungen.

Der Preis dafür ist ein Vertrag, der in manchen Punkten vage geblieben ist. Das wissen auch die Klimapolitiker und es ist jetzt die große Herausforderung, diese vagen Punkte nach und nach immer enger zu ziehen und konkreter zu machen. Das ist der Plan. Es wird ein schwieriger Prozess, in dem es vermutlich auch Rückschläge geben wird, aber aus meiner Sicht kann man mit Blick auf den Pariser Klimavertrag davon sprechen, dass das Glas halb voll ist.

Wie groß ist der Einfluss des IPCC auf die Politik?

Ich denke, dieser Einfluss ist sehr groß. Der IPCC beruht ja auf einer Aufforderung durch die internationale Politik. Man hat die Wissenschaftler aufgefordert, sich zusammenzusetzen und international abzuklären, was im Hinblick auf den Klimawandel Konsens ist, wo es noch Streit gibt, was gesichertes Wissen ist und was noch unsicher ist. Das war der Auftrag, der 1988 an die Wissenschaft ging. Daraus hat sich ein sehr ausgefeilter, sehr aufwendiger Arbeitsprozess entwickelt, an dem beim letzten Sachstandsbericht über 800 Wissenschaftler beteiligt waren – übrigens ehrenamtlich.

Die Vorgehensweise des IPCC, das gesamte aktuell vorhandene Wissen zu sichten, zu diskutieren und zu bewerten, hat sich meiner Meinung nach bewährt. Das sieht man auch daran, dass mittlerweile zu anderen Themenbereichen, in denen wissenschaftsbasierte Entscheidungen erforderlich sind, ähnliche Strukturen entwickelt werden, die den IPCC sozusagen als Blaupause verwenden. Zum Beispiel IPBES – Intergovernmental SciencePolicy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services – wo man sich in ähnlicher Weise mit dem globalen Problem der sinkenden Biodiversität, also dem massiven Aussterben von Pflanzen- und Tierarten, auseinandersetzt. Die IPCC-Berichte enthalten das, was internationaler Konsens von aktiv forschenden Wissenschaftlern ist. Es gibt immer wieder Stimmen, die diesen Konsens in Frage stellen, aber wenn man dann nachbohrt, stellt sich in der Regel heraus, dass es sich da um Menschen handelt, die nicht aktiv im Klimabereich forschen und veröffentlichen.

Noch mal konkret nachgefragt: Deutschland galt in der internationalen Klimapolitik lange Zeit als Vorreiter, inzwischen sind da aber Zweifel aufgekommen. Zum Beispiel halten es viele Beobachter für nahezu unmöglich, die für 2020 gesetzten Klimaziele zu erreichen. Würden Sie zu dieser Frage eine Einschätzung abgeben?
Unter der Voraussetzung, dass alles so bleibt, wie es ist, muss ich diese Einschätzung leider bestätigen. Die Emissionen stagnieren derzeit in Deutschland. Sie müssten aber sinken und zwar schnell, wenn das selbst gesteckte Ziel von 40 Prozent Reduktion der Treibhausgase bis 2020 gegenüber 1990 noch eingehalten werden soll.

Der Laie stellt sich unter Klimaforscherinnen und Klimaforschern vor allem naturwissenschaftlich tätige Menschen vor. Wenn man sieht, dass beispielsweise im PotsdamInstitut für Klimafolgenforschung eine ganze Reihe von Ökonomen und Sozialwissenschaftlern/innen arbeiten, dann bekommt man den Eindruck, dass Klimaforschung sehr interdisziplinär geworden ist.
Das kann ich nur bestätigen. Es spiegelt sich ja auch in den drei Arbeitsgruppen des IPCC wieder – und auch in unserem Positionspapier, in dem wir wichtige Themen der zukünftigen Klimaforschung benannt haben. Nach wie vor spielt die naturwissenschaftliche Klimaforschung eine große Rolle. Sie hat in den letzten Jahrzehnten immer präzisere Aussagen über das Klimasystem treffen können, es gibt aber auch viele ungelöste Fragen, beispielsweise im Bereich der Wolkenforschung oder der Meeresströmungen.

Es gibt aber auch einen zweiten großen Fragenkomplex, der mit den Lösungen zusammenhängt: Wie können wir den Klimawandel mindern? Und wie können wir uns an den nicht mehr vermeidbaren Klimawandel anpassen? Das ist ein sehr spannendes und dynamisches Forschungsfeld, in dem sich gerade junge Forscherinnen und Forscher sehr engagieren. Hier sind Wirtschaftswissenschaftler, Sozialwissenschaftler, Psychologen und andere gefordert, um herauszufinden, wie sich Gesellschaften verändern und gleichzeitig eine gut funktionierende Wirtschaft behalten können.

Ein Fahrrad am Meer.
Ist eine Radtour am Meer cool oder langweilig?
Welche Formen von Freizeitgestaltung als attraktiv
empfunden werden – auch das wirkt sich auf die
Emission von Treibhausgasen aus.

Da geht es etwa um wirtschaftliche Förderung von klimafreundlichen Techniken, aber auch um einen Preis auf CO2. Wir alle zahlen Müllgebühren, und wenn ein Unternehmen einen Fluss verschmutzt, muss es Strafe zahlen – aber wir nutzen die Atmosphäre kostenlos als Deponie für Treibhausgase wie CO2. Der Emissionshandel oder Steuern auf CO2 sind da die Ideen. Oder es geht um so genannte „Pioniere des Wandels“, die neue Trends setzen und damit den Lebensstil der Mehrheitsgesellschaft beeinflussen – zum Beispiel, dass es nicht mehr als hipp gilt, alle paar Monate eine Flugreise zu machen, sondern auch mal eine Radtour an der mecklenburgischen Seenplatte. Solche Transformationsprozesse besser zu verstehen und Optionen für neue Wege aufzuzeigen, ist Aufgabe der Wissenschaft. Politik braucht diese Unterstützung, sie muss allerdings am Ende selbst entscheiden, welcher Weg konkret beschritten wird.

Der Blick in die Zukunft bringt ja zweifelsfrei große und interessante Herausforderungen mit sich. Um die Klimaveränderung zu begrenzen, müssen wir ja etwa in der Mitte des Jahrhunderts zu einer nahezu karbonfreien Gesellschaft werden. Gibt es eigentlich verlässliche Modelle, wie das technologisch, ökonomisch und in sozialer Hinsicht aussehen könnte?
Im dritten Teil des Sachstandsberichtes des IPCC gibt es einige Überlegungen dazu. Einer der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Klimaschutz war Ottmar Edenhofer, stellvertretender Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und einer der weltweit führenden Klimaökonomen. Da gibt es beispielsweise die Berechnung, dass bei einem normalen Wirtschaftswachstum (von 1,6 bis 3 Prozent im Jahr) der Klimaschutz nur mit einem Minus von rund 0,06 Prozentpunkten zu Buche schlagen würde. Das ist so, als würde man die Steuern leicht erhöhen. Also, die Wirtschaft merkt es, aber sie ist weit davon entfernt zusammenzubrechen, wie manche befürchten. Die zentrale Botschaft lautet: Mit Klimaschutz muss man nicht auf Wirtschaftswachstum und Wohlstand verzichten.

Modelle sind natürlich immer vereinfachte Abbilder der Wirklichkeit. Dass die Realität komplizierter ist, wissen alle. Ich will es mal so ausdrücken: Die Puzzle-Teile sind schon da: die klimafreundlichen Techniken, die Ideen für neue Regeln in der Wirtschaft, das Bewusstsein, dass wir Emissionen einsparen und nachhaltiger leben müssen. Aber sie müssen noch zu einem Bild zusammengefügt werden. Dazu ist es auch wichtig, schärfer zu erkennen, wo die unterschiedlichen Interessen liegen – was wiederum eine Aufgabe der Politik ist. Es gibt mächtige Spieler, die kein Interesse an einem Wandel haben, und es gibt sehr viele Menschen auf der Welt – in den Entwicklungs- und Schwellenländern, aber auch bei uns – die ein großes Interesse haben, dass der Klimawandel gebremst wird, weil er zum Teil schon heute und mehr noch in Zukunft ihr Leben und ihren Wohlstand beeinträchtigt. Vielen Dank für das Gespräch.

Hintergrund: Aufgaben und Arbeitsweise des Weltklimarates

Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) wurde 1988 auf Initiative der UNO einberufen und hat die Aufgabe, den aktuellen Forschungsstand zum Klimawandel zusammenzutragen und dadurch den politischen Entscheidungsträgern eine Orientierung für ihre Beschlüsse zu geben. Seitdem hat der Weltklimarat fünf sogenannte Sachstandsberichte und einige Sonderberichte veröffentlicht.

Der IPCC ist ein wissenschaftliches Gremium und gleichzeitig ein zwischenstaatlicher Ausschuss. Der Sitz des Rates ist Genf. Ihm gehören neben Wissenschaftlern/innen aus der ganzen Welt auch Regierungsvertreter aller beteiligten Länder an (zurzeit 195). Außerdem gehören Beobachter/innen aus mehr als 100 internationalen Organisationen sowie aus der Zivilgesellschaft zum IPCC.

Eigene Forschungsarbeit leistet der IPCC nicht, sondern er sammelt das aktuelle naturwissenschaftliche, technische und sozioökonomische Wissen und bewertet es aus wissenschaftlicher Sicht. Er stellt die naturwissenschaftlichen Grundlagen, die Auswirkungen sowie Risiken des Klimawandels dar. Außerdem zeigt er Möglichkeiten auf, wie die Menschheit den Klimawandel mindern und sich an eine globale Erwärmung der Erde anpassen kann. Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertreter der Mitgliedsstaaten können die Entwürfe der IPCC-Berichte vor deren Veröffentlichung kommentieren und verhandeln die Formulierung der Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger (summary for policymakers).

2007 erhielt der IPCC gemeinsam mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen, den Klimawandel ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken. Nach der Fertigstellung des Fünften Sachstandsberichts in den Jahren 2013 und 2014 bereitet der IPCC nach der Wahl des neuen Vorstands im Oktober 2015 die Arbeit am Sechsten Sachstandsbericht vor, der dann spätestens im Jahr 2022 erscheinen soll.

Quellen: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit www.bmub. bund.de, Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle (www.de-ipcc.de)



Aufgaben

  •  Erläutern Sie, warum Wissenschaft als Grundlage für politische Entscheidungen in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen hat.
  • Lesen Sie sich die Informationen über die Arbeitsweise des IPCC durch. Diskutieren Sie, ob auf diese Weise die bestmögliche Grundlage für politische Entscheidungen entsteht.
  • „Wissenschaftler sollen Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, aber der Politik überlassen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Diskutieren Sie diese Aussage. Würde ein/e Wissenschaftler/in (und Angehöriger des Weltklimarates) fordern, dass die Produktion von Autos mit Verbrennungsmotor innerhalb von drei Jahren verboten werden soll, in Ihren Augen die wissenschaftliche Neutralität verletzen?
  • Informieren Sie sich über die Ergebnisse des Pariser Klimaabkommens von 2015 (vgl. Arbeitsmaterial D 5). Diskutieren Sie, ob Sie die Einschätzung von Marie-Luise Beck zu diesem Abkommen teilen.
  • Stellen Sie in einem Schaubild da, welche gesellschaftlichen Bereiche durch Klimapolitik betroffen sind.