Wissenschaft in der Antarktis – gestern und heute

Der Film ZWISCHEN HIMMEL UND EIS thematisiert eine Forscherbiografie, aber er inszeniert auch wissenschaftliche Arbeit und das Selbstverständnis von Wissenschaft. Dabei stellt die Antarktis als lebensfeindlicher Ort bis heute große Herausforderungen an Mensch und Technik.

Szenenfoto; Ein Mann sitzt auf dem Boden und arbeitet an etwas.
Eine Szenenfoto aus ZWISCHEN HIMMEL UND EIS (Antarktis-Expedition in den 1950er Jahren)
Ein aktuelles Foto des Alfred-Wegener-Institutes (Expedition von 2013)



Aufgaben

 

 

  • Vergleichen Sie die bildlichen Darstellungen von Forschungsarbeiten in der Antarktis. Beachten Sie Bildaufbau, Menschen und Gegenstände. Welcher Eindruck über die Feldforschung soll jeweils vermittelt werden? Welches Bild wirkt auf Sie eher wie eine bewusste Inszenierung?
  • Vergleichen Sie die Informationen, die der Film über Ausstattung, Technik und Sicherheit der ersten Antarktis-Expedition von Claude Lorius enthält, mit der Darstellung gegenwärtiger Polarforschung auf der Internetseite des Alfred-Wegener-Institutes (www.awi.de). Werden Wetterextreme, Abgeschiedenheit und schwere Zugänglichkeit heute überhaupt noch als Problem empfunden? Welche Rolle spielt technische und logistische Unterstützung bei der Selbstdarstellung der Polarforschung?
  • Forscher, wie Claude Lorius verstanden sich auch als Abenteurer und Entdecker. Diskutieren Sie, ob dies wohl auch auf heutige Antarktis-Forscher zutrifft. Informieren Sie sich über die Antarktis-Expeditionen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, zum Beispiel die Endurance-Expedition von Ernest Shackleton (1914–16).