Dreimal Bewegung: Immer was los im Wasser

Es gibt viele Arten, sich zu bewegen. Das gilt auch für das Wasser. Unten findest du drei Überschriftenund drei Texte. Was gehört wozu? Wenn du Texte und Überschriften zuordnen kannst, weißt du schon einiges über das bewegte Meer.

Ein Felsen, der aussieht wie ein Elefant, bei Ebbe
pmau (CC BY-SA 4.0)
Ein Felsen, der aussieht wie ein Elefant, bei Flut.
pmau (CC BY-SA 4.0)

 

 

Die Wellen: ____                             Die Gezeiten: ____                                Die Strömungen: ____

A) Flüsse fließen, aber das Meer steht still. Könnte man jedenfalls denken, wenn man an einem ruhigen Tag über den Atlantik blickt. Aber es gibt auch in den Ozeanen große Wasserbewegungen. Eine der bekanntesten ist der Golfstrom, der warmes Wasser von Mexiko quer über den Atlantik bis nach Europa befördert. Ohne den Golfstrom wäre das Klima bei uns kälter. Und auch für die Meeresschildkröten spielt der Golfstrom eine wichtige Rolle.

B) Wenn du schon mal am Meer warst, dann weißt du, dass es am Strand manchmal ganz schön wild zugeht: Bei starkem Wind werden kleine Wasserberge auf den Strand gedrückt, sie brechen dort, sie rauschen und schäumen. Es macht Spaß, sich von der Kraft des Wassers ein Stück forttreiben zu lassen. Aber wenn es richtig stürmisch wird, darf man nicht mehr ins Wasser gehen, weil das zu gefährlich ist.

C) Wer an der Nordsee baden will, muss vom Strand aus manchmal sehr weit laufen, um das Wasser zu erreichen. Wenige Stunden plätschert das Wasser dagegen ganz nahe am Strand. Was ist da los? Der Wasserstand im Meer schwankt – und zwar sehr regelmäßig. Der Wechsel zwischen Ebbe und Flut wird durch verschiedene Kräfte bewirkt: die Anziehungskraft des Mondes spielt eine Rolle, aber auch die Drehung der Erde und auch die Sonne mischt noch mit. Je nachdem, wie die drei Himmelskörper zueinander stehen, fällt die Flut mal höher und mal weniger hoch aus.