ThuleTuvalu

Die Unterrichtsmaterialien zu diesem Film entstanden im Rahmen des Filmprogramms zum Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane. Sie vertiefen und erweitern die filmischen Inhalte und begleiten die inhaltliche und filmische Analyse. Sie wurden in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen erstellt und beziehen aktuelle Forschungsfragen mit ein. Im Einführungsteil „Der Film“ finden sich Informationen zu Inhalt und filmischer Realisierung. Die „Hinweise für Lehrer/innen“ enthalten didaktische Kommentare sowie Lösungsvorschläge zu den Arbeitsmaterialien. Die Arbeitsmaterialien gliedern sich in einen Teil mit allgemeinem Bezug zum Oberthema „Ozeane und Meere“ sowie einen Teil mit filmbezogenen Materialien und Aufgaben.

Ein Mann und ein Junge tragen ein Holzboot zum Meeresufer.

Zwei Orte, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: Thule (grönländisch Qaanaaq) und die pazifische Inselgruppe Tuvalu. Beide Schauplätze dieses Dokumentarfilms liegen 20.000 Kilometer voneinander entfernt und das Leben unterscheidet sich allein wegen der gegensätzlichen klimatischen Bedingungen ganz erheblich.

Filmemacher Matthias von Gunten begleitet die Menschen in ihrem Alltag – und dieser Alltag ist eng verbunden mit der Natur, auf die viele Generationen lang Verlass war. Durch die unübersehbaren Veränderungen in der Umwelt hat sich das geändert. Der Klimawandel stellt die Bewohner/innen in Thule und Tuvalu vor ähnliche Probleme. Was geht in ihnen vor, wenn ihre Lebensweise und ihre Traditionen in Frage gestellt werden? Welche Auswege und Perspektiven suchen sie? Ein sensibles Filmporträt vor der Kulisse beeindruckender Naturräume.

Ein Bewohner von Tuvalu steht am Meeresufer und hinter ihm ist eine gefallene Palme zu sehen.

Die „Hinweise für Lehrer/innen“ enthalten didaktische Kommentare sowie Lösungsvorschläge zu denArbeitsmaterialien.

Die Arbeitsmaterialien vertiefen naturwissenschaftliche Aspekte, aber auch die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhang, nach dem Verhältnis zur Politik und die Grenzen wissenschaftlicher Neutralität.

Der Tuvalese Patrick Malaki auf einem Holzboot beim Fischfang.

Die Arbeitsmaterialien vertiefen die Auseinandersetzung mit der besonderen Machart des Dokumentarfilms, mit der Beziehung der Protagonisten zu ihrer Umwelt sowie mit dem Thema Klimawandel, Migration und der Frage der Gerechtigkeit.