Wissenschaftsdokumentation
Regie: Max Mönch und Alexander Lahl
Empfohlen ab Klasse 10 Über Jahrtausende hatten die Ozeane keine Besitzer, das Meer galt als gemeinsames Erbe der Menschheit. Doch einige Paragrafen im Völkerrecht haben dieses Verständnis seit den 90er Jahren dramatisch verändert: Das Staatsgebiet endet nun nicht mehr am Ufer eines Meeres, sondern geht unter Wasser weiter. Dafür werden wissenschaftliche Begründungen herangezogen: "Festlandsockel" lautet das Zauberwort für das Neuland unter Wasser. Die Dokumentation zeigt, wie Küstenstaaten alles daran setzen, einen möglichst großen Festlandsockel nachzuweisen. Denn je größer der Sockel, desto größer das dazugehörige Meeresgebiet und die Möglichkeiten, wertvolle Rohstoffe aus dem Meeresboden zu gewinnen. Das Problem: Der Festlandsockel ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen, nur Wissenschaftler können ihn bestimmen. Zu der ARTE-Produktion finden in allen Bundesländern Sonderveranstaltungen mit den Filmemachern und weiteren Experten/innen statt. Themen Seerecht, Bodenschätze, Meereswirtschaft, Bodenschätze, Internationale Organisationen, Internationales Recht   Unterrichtsfächer Geografie, Politik, Sozial- und Gemeinschaftskunde, Geschichte, Ethik, Philosophie, Deutsch, Physik